Raspberry Pi + OpenMediaVault

Hallo Leute,

Nach langer Zeit habe ich mal wieder ein neues Projekt, denn meine SD Karte meines Pi ist kaputt gegangen, hat die vielen Schreibvorgänge nicht überlebt.

Naja Ich habe diese Festplatte erstmal über meine FritzBox laufen lassen, mehr Schlecht als Recht muss ich dazu sagen. Ich habe dann auf der Arbeit einmal mitbekommen das ein Kollege openMediaVault1 nutzt. Ich habe mir darauf die DEMO angeschaut und war Positiv überrascht.
Es ist mit der UI von FreeNAS zuvergleichen, jedoch mit der Bedienerfreundlichkeit von Synologys DSM.

Ich zeige euch hier einmal wie ich dass so aufgebaut habe.

Benötigt:

  • 8GB SDCard oder mehr
  • Raspberry Pi (min Pi1B, best Pi2B)
  • Self Powered USB HardDisk(s)

Darauf habe ich mir das Image vom Offiziellen OMV1  Server geladen und auf die SD Karte gepackt.

Nach etwas Tuning seitens der raspi-config (OMV basiert auf Raspbian) mit OverClock und Firmware Update kam ich endlich dazu alles zu konfigurieren.

Man kann fast alles was ein Pi bietet an Funktionsraum mit dem OMV nutzen, derzeit nutze ich folgende Dienste:

  • SyncThing
  • Webserver (Local Linux Repos und andere kleine WebTools)
  • aria2 Downloader Plugin (Pi lädt Nachts Sachen aus der Download Liste auf die NAS)
  • SMB File Sharing
  • SSH/SFTP – Sicherer Dateizugriff von aussen
  • WOL – WakeOnLan Pakete an Rechner im Netzwerk senden
  • NFS/TFTP/PXE – Booten von Systemen von der NAS (LinuxTools und ähnliches)
  • ClamAV – Virenscanner
  • RemoteShares – Zum Einbinden diverser 1&1 Online-Speicher aus der Familie
  • MiniDLNA – DLNA Server zum Streaming meiner Mediadateien
  • RSync – Herunterladen der Linux Repos

So sieht das dann im Nachhinein aus:

2016-02-25 20_01_40-openmediavault web administration interface - omv

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.