Viva la IT #1

Zu beginn möchte ich euch den Titel erklären, wieso ich diesen gewählt habe und mit welchem Hintergrund. ‚Viva la‘ ist spanisch für ‚Es lebe hoch!‘, demnach ist der Titel dieser Kolumne ‚Viva la IT‘, also Es lebe die IT, grob übersetzt.

folgende Themen möchte ich dieser Kolumne gerne ansprechen.

  1. Internet of Things
  2. IT und Modellfliegen
  3. Sicherheit in der IT

Internet of Things

Das Internet of Things, zu deutsch Internet der Dinge ist ein Modebegriff der Presse und Politik um eine Art von computerunterstützten Gegenständen zu klassifizieren.  Eine Kaffeemaschine die neue

From Wikimedia Commons, the free media repository https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nest_Learning_Thermostat_(cropped).JPG#
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Pads bestellt wenn alle gebraucht wurden sowie eine Heizung die sich nach Vorlieben der betretenden Personen anpasst, Sonos Soundsysteme die sich ebenfalls sowie Philips Hue Lampen an ihre Besitzer anpassen. All diese Dinge haben eine Verbindung ins Netzwerk oder in das Internet zur Voraussetzung um ihr volles Potential zu entfalten.

 

Ich besitze auch solche Geräte, dazu zählt zum Beispiel meine Moto 360, die meinen Körper, Position und Terminkalender im Auge behält, da wären wir auch schon bei dem Problem das viele mit solchen sog. IoT-Geräten haben. Durch eine Verbindung in das Internet sind diese Geräte natürlich auch ein Einfallstor für Angreifer und können Daten des Besitzers ohne sein wissen dritten zur Verfügung stellen. Nach der Akzeptierung der üblichen AGB zur Nutzung der Geräte die natürlich keiner durchliest, bei 1000 Seiten mit 8pt als Zeichengröße kein Wunder wenn ihr mich fragt, darf dann natürlich auch der dahinterstehende Konzern (meist aus dem US oder CN Raum) deine Daten für Geldeinbringende Maßnahmen nutzen. Sei es bei diesem Ende um Werbung anzupassen oder bei Amazon deine Treffer anzupassen.

Dabei helfen soll natürlich die Verwendung von Open Source Software und Hardware um den User wieder mehr Kontrolle und Eigen-Verständnis der Geräte zu ermöglichen, so jedenfalls in der Theorie bekannter Hersteller. Was im Endeffekt daraus wird lässt sich nur spekulieren.

Update 16.11.2016 – 20:35:

Durch die Veröffentlichung von Akamai zu den IoT-Botnetzen, lässt sich wohl die Spekulation der Hersteller ihre Hardware offener zu gestalten demnächst auf die Probe stellen, zumindest bei Neuerscheinungen. In meinem Fall denke ich das wenn Hersteller keinen Send, Update and Get Back Service anbieten, man ihnen kein weiteres Gerät mehr abkauft und anfängt selber zu bauen -> RaspberryPi und ein paar Electronics und Python Skills.

IT und Modellfliegen

https://pixabay.com/static/uploads/photo/2016/02/18/19/06/plane-1207841_960_720.jpg
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Wie ihr wisst bin ich Modellflieger und baue gerne an neuen Konzepten. Dazu gehört auch IT im Bereich des Modellflugs zu integrieren. Eine meiner Ideen ist eine Art Radarsystem, das anhand der unterschiedlichen 2,4 Ghz Verbindungen der Modellflugzeuges deren Position und Geschwindigkeit ermitteln kann, dazu werden an dem Modellflugplatz entsprechende Sensorstationen aufgebaut.

Ein weiteres tolles Szenario wäre die Videostreams von Flugzeugkameras oder Drohnen über ein WLAN Netz an den Videotransmittern abzugreifen und in Echtzeit aufnehmen zu können um eine Flugshow beispielsweise von mehrere Blickwinkeln auf einer Leinwand oder eine Youtubechannel bereitzustellen.

Bei unserem Modellflugverein haben wir ein entsprechendes System für Datenverarbeitung verschiedenster Quellen.

Sicherheit in der IT

Sicherheit ist eines der pikantesten Themen in der IT und sicherlich nicht für jeden relevant, denkt er sich zumindest. Wenn jemand denkt er und seine Daten wären es nicht Wert oder würden nichts schlimmes anrichten können liegt falsch. Wenn ich könnte würde ich ein maximales Sicherheitslevel in meinem Heimnetzwerk und meinen Daten etablieren, würde ich dies Tun wäre aber 24/7 Support für meine Familie und ich habe noch eine Ausbildung zu machen.

In der Sicherheit geht es aber nicht immer nur um Datensicherheit im Sinne von Freigabe an dritten sondern auch im Sinne des Verlustes. Ein gut durchdachtes Backup und Sicherungssystem sollte Standard sein. meines sieht aktuell so aus:

https://static.pexels.com/photos/39624/padlock-lock-chain-key-39624.jpeg
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  • Wichtige Daten
    • Boxcryptor
      • OneDrive
      • Dropbox
      • Google Drive
    • Nextcloud
      • RAID5
      • rsnapshot auf Backupsystem
    • Main Computer RAID 1
  • Windows und Linux Systeme
    • RAID 1 am Computer
    • Großvater, Vater, Sohn Sicherung auf NAS

 

 

 

2 Kommentare

  1. Ob ich in einem sicherheitsrelevanten Bereich Linux nutzen würde, bezweifle ich. Aber bedeutsam ist hier deine doch eher naive Einstellung zum IoT:

    Dabei helfen soll natürlich die Verwendung von Open Source Software und Hardware um den User wieder mehr Kontrolle und Eigen-Verständnis der Geräte zu ermöglichen, so jedenfalls in der Theorie bekannter Hersteller. Was im Endeffekt daraus wird lässt sich nur spekulieren.

    In einer Zeit, in der riesige Botnetze aus IoT-Geräten bestehen, weil die halt keinen brauchbaren Updatemechanismus haben, hat sich diese Spekulation bereits aufgelöst. Nachlässig, wer so ein Gerät besitzt.

    1. Ich habe tatsächlich diesen Absatz vor der Veröffentlichung von Akamai geschrieben, natürlich hast du recht was mich meiner Überlegung meine IoT Geräte selber zu bauen bestätigt.

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