Open Source: Foreman Deployment Alleskönner

Die Software Foreman <theforeman.org> ist ein Lifecycle Management Tool von Systemen, ob Physisch oder Virtuell.

Ich habe sie mir angeschaut und bin positiv Überrascht darüber wie gut diese Software funktioniert und die Implementierung funktioniert. Es lassen sich Linux wie Windows Systeme deployen, versucht habe ich beides und es funktioniert auch.foreman

Was man bei einem Linux Deployment wissen muss ist ein Repository, am besten mit Installfiles hinterlegt, dies reicht aus. Leider funktionierte bei mir die TFTP Rolle nicht richtig, denn es wurden die erforderlichen Images zum booten nicht automatisch wie beschrieben vom Repository geladen und mussten nachträglich hinterlegt werden, auch musste ich die hinterlegten MAC Adressen für den Boot Server manuell anlegen, da auch dies nicht korrekt funktioniert hat.

Foreman funktioniert ähnlichem dem SCCM unter Microsoft, er verwaltet Installationen, Hardware, Updates und Anwendungskonfiguration und Templates

Die Installation von Foreman verlief relativ einfach und es ist auch für Komplexe Umgebungen geeignet und konzipiert, da sich die verschiedenen Dienste die sich in Foreman einbinden lassen mit sog. Smart Proxies konfigurieren lassen.

Ein Smart Proxy kommt einem Windows Server nahe, dessen Rollen seine Aufgaben wiederspiegeln, genauso kann man einen Smart Proxy mit Rollen die er übernehmen soll konfigurieren.

Die Anwendungen werden mit Puppet verteilt und müssen zur Zeit noch über die Kommandozeile installiert werden als Modul bevor Puppet dieses verteilen kann, lässt sich aber wohl mit dem Ansible Addon für Foreman nachinstallieren, dies habe ich aber noch nicht Probiert.

Beim Anlegen der Templates für die Installation ist darauf zu achten das diese so konfiguriert sind das Betriebssystem zu installieren, sie sollten an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Demnach empfehle ich sogar die Implementierung von Ansible Runbooks und die Verwendung der Runbooks der einzelnen Deployment umgebunden der Betriebssysteme.

Foreman lässt sich nur mit der Doku im Handgepäck relativ gut anlernen und wenn man schon ein bisschen PXE Technik versteht, so ist dies auch nicht schwerer zu lernen als der Bootvorgang eines PXE Bootenden Systems.

Von der Bedienung eckt Foreman bei mir etwas an, da es mich sehr an Joomla erinnert, denn auch in Foreman sind viele Einstellungen verschachtelt und von einander Abhändig, was man vorher nicht wirklich signalisiert bekommt, wenn man nicht die Doku und dort verlinkte Präsentation durchgearbeitet hat.

Wichtig, Foreman benötigt eine funktionierende DNS und DHCP Konfiguration, entweder seine eigene oder externe die jedoch mit einem Smart Proxy konfiguriert sind

Bildergalerie von der Website, das selbe habe ich auch gesehen 😉

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