Meine Erfahrungen mit FreeNAS und ZFS

Ich habe in den letzten paar Monaten FreeNAS und ZFS getestet und genutzt.
Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass es sich für private Daten nicht lohnt, zumal der RAM Verbrauch und Qualität der Datenverbindung viel zu anspruchsvoll sind und dauernder Wartung benötigen.

Demnach habe ich die Daten auf eine Backup Festplatte übertragen was nebenbei nicht ganz einfach war, da ich die Festplatte nicht direkt mit FreeNAS ansprechen konnte und der RAM ständig volllief, also habe ich die Festplatte an meinen VM Server angeschlossen und übertrage die Daten über dessen SMB Mount der NAS.

Nun werde ich wieder verschiedenste Systeme Evaluieren um dann mein NAS wieder vernünftig in Betrieb zu nehmen ohne ZFS.

Ich werde berichten

 

4 Kommentare

  1. Hallo Pierre,

    da ZFS eines meiner Lieblingsthemen ist, bin ich auf deinen Beitrag aufmerksam geworden und mir fällt auf, dass du wenig Kontext lieferst. Es klingt ein bisschen als hättest du deinem System zuviel zugemutet oder als würdest du die einschlägige Lektüre zum Thema ZFS nicht kennen. Oder hast du dich vielleicht an der neuen (mittlerweile leider zurückgezogenen) FreeNAS-Version Corral versucht?

    Ich selbst setze ZFS seit OpenSolaris ohne größere Probleme, ohne Datenverlust und mittlerweile unter Debian, Ubuntu, Arch und FreeBSD ein. Ich halte es gerade im privaten Bereich für eine Bereicherung, zumal ZFS auch nicht (mehr) den Hardwarehunger hat, der ihm nachgesagt wird. Deinen eigenen Schluss natürlich in allen Ehren, ich wundere mich nur über deine negative Erfahrung.

    Gruß,
    Sebastian

    1. Ich nutze bis jetzt 9.2 U2 von FreeNAS, meine Erfahrung rührt daher, dass aktuell während großen Backupläufen sich das System weghängt und auf dauer die SSD aus dem Cache degradiert werden, unter debian nicht, liegt wohl am FreeBSD Kernel und den Chips die ich verwende

      1. Diese Version nutze ich auch und hatte bisher keine Probleme mit dem SSD-Cache bei großen Backups. Gerade in FreeBSD ist ZFS eigentlich sehr gut integriert, von daher würde ich eher auf die Hardware tippen, denn da sind die BSDs manchmal immer noch wählerisch. ZFS on Linux läuft aber auch unter Debian sehr stabil, also gib es nicht so schnell auf 🙂

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